Gute Zinssätze ausnutzen

Die Gebühren für Umschuldungen von Immobilienfinanzierungen sind geringer als viele Bauherren oder Immobilienkäufer annehmen.Banken teilen ihren Kunden meist mit, die Kosten für den Wechsel der Hausfinanzierung seien sehr hoch, sodass der Eindruck entsteht, dass es sich kaum lohnt. Durch den Wechsel der Bank bei der Baufinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung können jedoch hohe Beträge, je nach Gesamtbetrag des Kredits, hohe Zinsersparnisse zusammenkommen.

Genau nachrechnen

Allerdings gilt es, genau zu berechnen, welcher Unterschied entsteht und wie hoch die Ersparnis wäre. Das bedeutet nachrechnen, vergleichen und eventuell die Formalitäten in die Wege leiten. Wem das zu viel ist, bleibt häufig bei seiner Stammbank, und bezahlt auf Dauer mehr.
Bereits ein viertel Prozent Unterschied kann einen Unterschied von mehreren Hundert Euro im Jahr ausmachen. Bares Geld, das anderweitig eingesetzt werden kann. Doch viele Bauherren und Immobilienbesitzer beschäftigen sich erst gar nicht mit dieser Thematik, die Bank ergreift die Initiative in diesem Punkt selbstverständlich nicht. Tests haben ergeben, dass bei einem Anbieterwechsel durchschnittlich 0,71 Prozentpunkte gespart werden könnten.

Keine geringfügigen Unterschiede

Eine Stichprobe ergab, dass durch einen Anbieterwechsel bei der Anschlussfinanzierung im Durchschnitt ein Zinsvorteil von 0,71 Prozentpunkten erzielt wurde. Bei einer Restschule von etwa 100.000 Euro sind das über 7.000 Euro, die anderweitig verwendet werden könnten. Die Wechselgebühren variieren unter den Banken, bei einer Geamt-Restverschuldung von 100.000 Euro sind es jedoch durchschnittlich 300 Euro, ein Betrag, der sich durchaus finanzieren lässt, zumal mit ihm weitaus höhere Ersparnisse einhergehen.

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